Fränkische Häckerbrotzeit

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Die Fränkische Häckerbrotzeit ist eine reichhaltige kalte Vesperplatte.

Namensgeber[Bearbeiten]

Die Häckerbrotzeit geht auf die Pausen-Brotzeit der Häcker, also der Weinbergsarbeiter zurück, die vor Ort im Weinberg verspeist wurde.

Inhalt und Zubereitung[Bearbeiten]

Je nach Appetit und Umfang finden sich darauf ein gepökeltes und gekochtes Rippchen, verschiedene Hausmacher-Wurstsorten, wie roter und weißer Presssack (Gelegter), Würzburger Knäudele, frische oder geräucherte Leber- oder Blutwurst, wacholdergeräucherter Schinken, Bierkäse oder Grupfter. Die Platte wird appetitlich mit Gewürzgurken, Tomaten und grüner Paprikaschote garniert. Im Frühling ersetzt man die Tomaten durch frische Radieschen. In Röllchen geschnittener Schnittlauch und Petersilie bereichern die Häckerbrotzeit ebenso, wie Rettich und frische Bauerngurken.

Passende Beilage[Bearbeiten]

  • Eine echte fränkische Vesperplatte wird auf einem großen Holzteller mit kräftigem Bauernbrot und Butter serviert.

Passendes Getränk[Bearbeiten]

Gastronomie[Bearbeiten]

Insbesondere bei zünftigen fränkischen Weinproben der ansässigen Winzerbetriebe gereicht.

Quellen[Bearbeiten]

Fränkische Rezepte