Fettschmelze Unkel

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Die Fettschmelze Unkel war ein Seifensiederbetrieb im Gewerbegebiet Heidingsfeld-West

Geschichte[Bearbeiten]

Der Betrieb zog 1936 aus der Würzburger Altstadt (Gerberstraße) um auf das Gelände der ehemaligen Lehmgrube der Ziegelei Georg Siegler nahe der Lehmgrubensiedlung. Das Unternehmen Unkel wurde zunächst 1998 von der DGF Stoess AG, heute Gelita AG aus Eberbach am Neckar übernommen, einem weltweit operierenden Gelatine- und Collagenhersteller und firmierte dann als KFU Knochen- und Fett-Union GmbH, heute Niederlassung der Sarval GmbH aus Selm, die mit Proteinmehlen und Fetten aus tierischen Nebenprodukten der sogenannten Kategorie 3 handelt, die nicht für den menschlichen Verzehr geeignet sind.

Unternehmenszweck[Bearbeiten]

Ursprünglicher Unternehmenszweck war die Fettproduktion aus Schlachttieren als Grundstoff für Hygiene- und Arzneimittelprodukte.

Geruchsbelästigung[Bearbeiten]

Aufgrund des Produktionsprozesses kam es immer wieder zu Geruchsbelästigungen im näheren und weiteren Umfeld um das Unternehmen. 2008 verunglückte ein Tierkörpertransport in der Tiefe Gasse auf dem Weg zur Firma und rund 17 Tonnen Schlachtabfälle ergossen sich auf die Straße.

Ende der Produktion[Bearbeiten]

Der Produktionsbetrieb am Resenweg wurde am 30. September 2016 geschlossen. Das Unternehmen sollte aber in einen reinen Handels- und Logistik-Standort umgeformt werden und ist heute eine von fünf bundesdeutschen Niederlassungen der Sarval GmbH, vormals Unimelt GmbH. [1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

Ehemaliger Standort
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