Eberhard von Ehingen

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Eberhard von Ehingen war von 1543 bis 1555 der 45. Landkomtur des Deutschen Ordens der Ballei Franken in Würzburg.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Eberhard entstammt dem alten schwäbisches Adelsgeschlecht Ehingen, das sich nach dem Stammsitz und heutigen Stadtteil von Rottenburg am Neckar benannte.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Eberhard war zunächst Deutschordensritter, wurde 1513 Amtmann in Scheuerberg, 1520 Komtur in Horneck und war bis 1532 in gleicher Funktion Komtur in Heilbronn.

Komtur des Deutschordens[Bearbeiten]

Nach seiner Wahl 1543 wurde die Würzburger Kommende durch ihn verwaltet und saniert. Sein Verdienst ist es auch, dass die Würzburger Kommende in den vielfältigen Umbrüchen des 16. Jahrhunderts nicht unterging. Obwohl die Kommende nach dem Dreißigjährigen Krieg saniert und ihr ursprünglicher Besitzstand wieder hergestellt worden war, erstarrte dennoch das Leben in der Kommende, welches sich auf die Verwaltung ihrer noch stattlichen Besitztümer beschränkte.

Heutige Zeugnisse[Bearbeiten]

Zu ihnen gehört die Gedenktafel des Deutschordensritters Eberhard von Ehingen, die aus der Deutschhauskirche stammt und heute im Museum für Franken zu sehen ist.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]