Ehemalige Schule (Sonderhofen)
Die Ehemalige Schule ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in der Gemeinde Sonderhofen.
Lage
Das Gebäude befindet sich neben der katholischen Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in der Kirchgasse 17.
Geschichte
Erstmals wird in Sonderhofen am 22. Februar 1589 die Absicht zur Einrichtung einer Dorfschule genannt, als sich Schultheiß, Bürgermeister und Gemeinde in einem Brief an Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn mit der Bitte wandten, ihnen das Frühmesserhäuslein als Schulgebäude zu überlassen, mit der Versicherung, das Haus bei Rückforderung in den ursprünglichen Zustand zurück zu versetzen. Dieses Gebäude wurde zu Unterrichtszwecken für die Dorfkinder bis 1853 genutzt.
Das heutige Gebäude war bis zur Errichtung des Neubaus der Grundschule Sonderhofen 1958 am Störchlein die Grundschule des Ortes. Danach kaufte die Raiffeisenbank das Anwesen. Das Haus diente als Schalterraum für die Bank und als Wohnung für den Kassierer mit seiner siebenköpfigen Familie. Im Obergeschoss war der damalige Ruhestandpfarrer Paul Brand bis zu seinem Tod 1971 untergebracht. Schließlich kaufte die Gemeinde das Gebäude wieder zurück und baute es mit den Nebengebäuden zu einem Dorfgemeinschaftshaus um.
Baubeschreibung
Das alte Schulgebäude ist ein zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau, im Kern aus dem 17. Jahrhundert.
Heutige Nutzung
Siehe auch
Quellen
- Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Baudenkmäler in Sonderhofen, Nr. D-6-79-188-6
- Sonderhofen in geschichtlicher Zeit, S. 5 auf sonderhofen.de
- Main-Post: „Ein neues Schmuckstück für Sonderhofen: Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses“ (25. April 2023)
