Burgstall Dürrbachtal

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Der Burgstall Dürrbachtal (auch: Burgstall Oberdürrbach) ist eine abgegangene mittelalterliche Burg bzw. möglicherweise auch nur ein abgegangener mittelalterlicher Wach- oder Wohnturm auf einem in das Dürrbachtal hineinreichenden Bergsporn zwischen Oberdürrbach und Unterdürrbach.

Lage[Bearbeiten]

Der Burgstall liegt im Bereich der Flurlage „Wand“ auf der Gemarkungsgrenze zwischen Unter- und Oberdürrbach oberhalb des Dürrbachs.

Geschichte[Bearbeiten]

Zum Burgstall gibt es leider keine Aufzeichnungen mehr. Somit ist weder überliefert, wann und zu welchem Zweck das Bauwerk entstand und wann es aus welchem Grund aufgegeben/geschleift wurde. Auch ob ein Zusammenhang mit der Burg Roßberg besteht ist unklar.

Möglich ist, dass das Bauwerk mit der Besiedelung des Dürrbachtals nach 1220 entstand und gegen Ende des 13. Jahrhunderts bzw. Anfang des 14. Jahrhunderts aufgegeben wurde. 1304 haben Wolfram Ziechlin und seine Söhne Wölflein, Heinrich und Konrad 4 Joch Wein „am Burkstade“ als Würzburger Lehen, am 12. Januar 1336 klagt Heinrich Eußenheim gegen Heinrich Ziechlins Tochter wegen Weingärten am Burgstall zu Dürrbach.[1]

Bodendenkmal[Bearbeiten]

Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege datiert den Burgstall mit der Denkmalnummer D-6-6125-0011 auf das Mittelalter.

Heutige Situation[Bearbeiten]

Erhalten sind lediglich zwei Wälle auf einer Grundfläche des Burgstalls von etwa 10 auf 15 Meter. Über die frühere Bauweise und Dimension lässt sich somit nur spekulieren.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Joachim Dittrich: Burgruinen in Unterfranken: Rund um Würzburg. Verlag M. Naumann, Würzburg, 2006. S. 45/46

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Joachim Dittrich: Burgruinen in Unterfranken: Rund um Würzburg. Verlag M. Naumann, Würzburg, 2006. S. 45

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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