Brunnen vor der Echterbastei

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Brunnen vor der Echterbastei
Brunnen vor der Echterbastei

Der Brunnen vor der Echterbastei ist eine Tiertränke aus der Echterzeit und steht seitlich des Echtertors der Festung Marienberg.

Beschreibung[Bearbeiten]

Es handelt sich um ein großes rechteckiges Steinbecken, das der Mauer vorgesetzt wurde. Es besteht aus dem selben Dolomitstein, aus dem die Außenfassade des Echtertors gestaltet wurde. Der Wasserlauf kam aus einer hohen dünnen Brunnensäule, die auch aus Stein gehauen wurde. Sie ist mit Verzierungen versehen und obenauf wurde zu späterer Zeit eine Kugel mit Girlandenschmuck aufgesetzt.

Entstehung[Bearbeiten]

Entstanden ist die Anlage in der Renaissance, als Julius Echter die Festung um die Echterbastei erweiterte. Er ließ 1603 die massive dreiflüglige Vorburg errichten. Das Becken diente als Tiertränke und wurde von der Frischwasserleitung versorgt, welche die Festung seit Anfang des 14. Jahrhunderts von Höchberg her versorgte.

Standortwechsel[Bearbeiten]

In der Zeit Julius Echters befand sich vor der Echterbastei ein tiefer Graben, der mit einer Brücke überwunden wurde. Der Brunnen kann also erst später an den jetzigen Standort gekommen sein. Laut August Diehl [1] war die Tiertränke ursprünglich innerhalb des Echterhofs platziert. Der Katasterplan [2] von 1877 zeigt den Brunnen bereits am heutigen Standort.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. August Diehl: Die Burg zu Würzburg. Verlag Amend & Co, Würzburg ca. 1934. S. 65
  2. Katasterplan der Bayerischen Landesbibliothek

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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