Bildstock Rimparer Weg (Maidbronn)

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Bildstock am Rimparer Weg
BS-Dürrwiesen-Maidbronn 01.jpg

Der Bildstock Rimparer Weg in Maidbronn erinnert an ein Unglück aus dem Jahr 1894.

Standort

Nördlich von Maidbronn am Rand des Wirtschaftswegs (Rimparer Weg oder Dürrwiesener Weg genannt), unter Bäumen hinter einer Ruhebank.

Geschichte

Anton Bausewein starb an den Verletzungen, die er sich hier 1894 beim Sturz vom Pferd zuzog. Seine Ehefrau errichtete den Bildstock zum frommen Gedenken. Eine seitliche Inschrift am Schaft weist auf eine Neuaufrichtung im Jahr 1938 hin. 1987 wurde der Bildstock dann durch ein Fahrzeug stark beschädigt, umgestaltet und neu aufgebaut.

Aufbau

Abgekanteter Sockelfuß , darüber Sockel mit Inschrifttafel und Bildnische mit giebelförmigen Abschluss.

Ikonografie

Das sogenannte Marienbild zeigt ein Pietàrelief in rechteckiger Nische.

Inschrift

  • breiter Schaft: „Schmerzhafte Mutter Gottes / Deiner Fürbitte empfehle ich / die Seele meines lieben Mannes / Anton Bausewein welcher am / 29. Juli 1894 hier vom Pferde / stürzte und an den Verletzungen / am 10. August 1894 starb / Anna Bausewein geb. Walter“.

Feldandacht

An Mariä Himmelfahrt wird an dem Bildstock eine Feldandacht gefeiert.

Siehe auch

Quellen

  • Gregor Popp: Bildstöcke. Rimpar, Maidbronn und Gramschatz. Hrsg.: Freundeskreis Schloß Grumbach e. V.
  • Inventar religiöser Kleindenkmale im nördlichen Landkreis Würzburg (Gemeinden mit Ortsteilen), Abschnitt XVII, Universitätsbibliothek Würzburg, S. 350

Kartenausschnitt

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