Bauernseufzer

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Bauernseufzer sind schwarz geräucherte fränkische grobe Bratwürste, die entweder kalt oder, im Wasserbad erhitzt, verzehrt werden.

Namensgebung[Bearbeiten]

Einige Wissenschaftler führen diesen Namen darauf zurück, dass die Würste exakt so lang sind, wie der Seufzer des Landwirts über schlechtes Wetter, andere auf eine erhöhte Neigung zur Flatulenz nach dem Verzehr.

Herstellung[Bearbeiten]

Der Inhalt besteht aus Schweinefleisch, gewürzt mit Nitritpökelsalz, Pfeffer und Kümmel, der in Schweinedärme gefüllt wird. Die Rohwürste werden kalt geräuchert. Vorrangig ist sie in der Oberpfalz und im östlichen Landkreis Würzburg beheimatet.

Zubereitung[Bearbeiten]

Beim heißen Bauernseufzer läßt man die geräucherte Bratwurst zehn Minuten in heißem, aber nicht kochendem Wasser ziehen. Die Würste können aber auch als Wursteinlage in Eintöpfe gegeben werden oder in Sauerkraut mitziehen.

Passende Beilage[Bearbeiten]

  • frisches Misch- oder Schwarzbrot
  • Senf oder Meerrettich
  • Kartoffelsalat
  • Sauerkraut

Passendes Getränk[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Stadelmayer-Gräter-Dettelbacher: Merian Reiseführer Mainfranken, Deutscher Taschenbuchverlag. München 1984, S. 148. ISBN 3-423-03720-2

Weblinks[Bearbeiten]