Alfred Schlimbach

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Alfred Schlimbach (* 1. März 1875 in Würzburg; † 30. Dezember 1952 ebenda) war Orgel- und Instrumentenbauer. Mit ihm starb die Orgelbauerdynastie aus.

Orgelbauer-Familie[Bearbeiten]

Er gehörte der Orgelbauer-„Dynastie“ Schlimbach an. Sein Großvater Ernst Balthasar Schlimbach (* 1. April 1807 Bad Königshofen; † 30. August 1896 Würzburg) übernahm 1836 die verwaiste Werkstätte des ehemaligen Hoforgelbaumeisters Johann Philipp Albert Seuffert in Würzburg und führte den Handwerksbetrieb mit Erfolg weiter. Sein Vater Martin Joseph Schlimbach führte den Erfolg des Instrumentenbaus weiter.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Alfred lernte bei seinem Vater und war darauf bedacht, mit der Bautechnik der Zeit Schritt zu halten. So baute er schon 1910, drei Jahre vor seiner Geschäftsübernahme, nur noch pneumatische Trakturen. 1902 zog der traditionsreiche Betrieb von der Haugerpfarrgasse in die Sieboldstraße 5. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs zwang zur Stilllegung des Betriebs. Dies war das endgültige Ende des Betriebs, denn die schwierigen Nachkriegsverhältnisse ließen einen Wiederaufbau nicht zu.

Literatur[Bearbeiten]

  • Reinhold Albert: Die Schlimbachs aus Königshofen bestimmten einst die Orgelbaukunst in Unterfranken

Weblinks[Bearbeiten]