Alfons Maria Probst

Alfons Maria Probst (* 25. März 1886 in Hammelburg; † 23. März 1945 in Danzig) war Jurist, Staatsbeamter und Landtagsabgeordneter in Bayern.
Leben und Wirken
Von 1892 bis 1896 besuchte er die Volksschule im Germersheim und bis 1905 das Gymnasium in Germersheim und Würzburg. Danach studierte er Rechtswissenschaften an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, wo er 1913 promovierte. Danach ging er in den bayerischen Staatsdienst und war als Finanzassessor im Range eines Regierungsrates bei der Regierung von Unterfranken tätig.
Landtagsabgeordneter
Von 1919 bis 1933 saß er für die Bayerische Volkspartei als Abgeordneter im Bayerischen Landtag, bis er nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten vom 26. Juni bis 5. Juli 1933 in Schutzhaft genommen wurde. 1933 wurde er an das Finanzamt Frankfurt/Oder und 1938 nach Stettin strafversetzt (von dieser Verfolgungsmaßnahme war indirekt auch seine Ehefrau Maria Probst, geborene Mayer, betroffen, die spätere Landtagsabgeordnete und Vizepräsidentin des Bundestags). Als Soldat ist er kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges bei Danzig gefallen.
