Alexandra Amalie von Bayern

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Prinzessin Alexandra Amalie von Bayern

Prinzessin Alexandra Amalie von Bayern (* 26. August 1826 in Aschaffenburg; † 8. Mai 1875 auf Schloss Nymphenburg) war Schriftstellerin und Äbtissin in Würzburg.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Alexandra Amalie war Tochter von König Ludwig I. von Bayern und Therese Charlotte Luise von Sachsen-Hildburghausen und Schwester von Prinzregent Luitpold von Bayern.

Äbtissin des Damenstifts St. Anna[Bearbeiten]

Nach seiner Scheidung hatte Louis Lucien Bonaparte, ein Neffe Napoleons, die Absicht, die Prinzessin zu heiraten, was ihr Vater ablehnte. Stattdessen entsprach sie seinem Wunsch und wurde Stiftsdame der Kanonissen, später oberste Vorsteherin und Äbtissin der Königlichen Damenstifte zur „Heiligen Anna“ in München und Würzburg.

Schriftstellerin[Bearbeiten]

Alexandra Amalie wirkte als Übersetzerin und Schriftstellerin und veröffentlichte bis zu ihrem Tod die Werke:

  • Feldblumen (Skizzen und Erzählungen, 1856)
  • Weihnachtsrosen (Skizzen und Erzählungen, 1858)
  • Phantasie- und Lebensbilder (Freie Übersetzungen aus dem Englischen und Französischen, 1858)
  • Kleine historische Erzählungen (Nach dem Französischen, 1862)

Erbin[Bearbeiten]

Von ihrem Vater erhielt sie nach dessen Tod seine naturhistorischen Sammlungen.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]