Äußeres Höchberger Tor

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Äußeres Höchberger Tor

Das Äußere Höchberger Tor aus dem Jahr 1708 führt durch das Werk Teutschland im Bereich der äußeren westlichen Befestigungsanlagen der Festung Marienberg.

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Das Tor wird nach Fürstbischof Johann Philipp von Greiffenclau auch Greiffenclautor genannt (seltener wird auch das Tor durch das Neue Zeughaus als Greiffenclautor bezeichnet) und trägt dessen Wappen an der Außenfassade. Diese ist darüber hinaus mit mit Kanonen-Säulen geschmückt, welche Reliefs der fürstlichen Namenspatrone Johannes (links) und Phillipus (rechts) tragen. Die innere Schauseite des Tores zeigt ein Spiegelmonogramm des abgekürzten fürstlichen Namens „JPG" umgeben von Blättern. Wie auch an anderen Toren (z.B. Neutor) sind am Äußeren Höchberger Tor (eingemeißelte oder eingeritzte) Spuren der Wachmannschaften zu erkennen: So meißelten Wachsoldaten vermutlich aus Langeweile den Schriftzug „Weihnachten" seitlich an die Stützmauer, während sie über die Weihnachtsfeiertage dort als Wache eingeteilt waren. [1]

Am äußeren Höchberger Tor liegt heute der große Besucherparkplatz der Festung. Man erreicht das Tor über den Oberen Burgweg, durch das Landesgartenschaugelände oder über den Weinwanderweg.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Marianne Erben: Unsere Würzburger Festung. Echter Verlag, Würzburg 1998, S. 63

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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