Georg Stang

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Dr. h.c. Georg Stang (* 20. Februar 1880 in Amorbach; † 10. Mai 1951 in Bad Kissingen) war Gymnasiallehrer, CSU-Politiker und von 1946 bis zu seinem Tod Mitglied des Bayerischen Landtages.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach dem Besuch des humanistischen Gymnasiums in Münnerstadt legte er 1902 und 1903 die Staatsprüfungen in Philologie und Geschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ab und begann seine Lehrtätigkeit in Amorbach, Hof, Würzburg und München. Nach sogenannter Schutzhaft 1933 und Konzentrationslager 1944 wurde er 1946 Oberstudiendirektor am Wilhelmsgymnasium in München.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

Stang war Mitglied der Zentrumspartei und in der Weimarer Republik der Bayerischen Volkspartei. Nach dem Zweiten Weltkrieg wure er Mitglied der CSU. und im gleichen Jahr als Landrat des Kreises Kaufbeuren durch die amerikansiche Militärregierung eingesetzt. 1946 und 1948 wurde er vom dortigen Kreistag wieder zum Landrat gewählt.

Abgeordneter im Bayerischen Landtag[Bearbeiten]

Stang war schon vor dem Zweiten Weltkrieg Mitglied der Bayerischen Kammer der Abgeordneten von Februar 1912 bis November 1918 und Mitglied des Bayerischen Landtags für den Stimmkreis Würzburg von Januar 1919 bis April 1933, von November 1929 bis April 1933 Landtagspräsident.

Von 1946 bis 1951 war Stang Mitglied des Bayerischen Landtags für den Wahlkreis Schwaben und Vorsitzender des Ausschusses für den Staatshaushalt und ab Dezember 1946 bis November 1950 stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für die Geschäftsordnung. Zwischen Februar 1950 bis zu seinem Tod im Mai 1951 war er Landtagspräsident und Alterspräsident des zweiten Bayerischen Landtags.

Mitgliedschaft[Bearbeiten]

Seit seinem Studienbeginn war er Mitglied der K.St.V. Normannia Würzburg, wo er sehr engagiert mitarbeitete.

Ehrungen und Auszeichnungen (Auszug)[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]