Georg Anton Kreusser

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Georg Anton Kreusser (* 27. Oktober 1746 in Heidingsfeld; † 1. November 1810 in Aschaffenburg) war Komponist, Musiker und kurfürstlich-mainzerischer Konzertmeister.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Seinen ersten Musikunterricht erhielt er in Heidingsfeld und von seinem älteren Bruder Johann Adam Kreusser in Würzburg. 1759 ging er gemeinsam mit Adam zum Musikstudium nach Amsterdam. Kreusser erlernte verschiedene Streichinstrumente, so Violine, Bratsche und Kontrabass. Ab 1770 unternahm er Konzertreisen nach Frankreich und Italien, wo er die Familie Mozart in Bologna traf, wie der Vater Leopold Mozart in einem Brief an seine Frau erwähnt. Ab 1774 war er zunächst kurmainzischer Konzertmeister und wurde 1787 zum Kapellmeister ernannt. 1798 zog er nach Aschaffenburg.

Komponist[Bearbeiten]

Als Komponist beschäftigte er sich in erster Linie mit der Entwicklung von Symphonien. So umfaßt sein umfangreiches kompositorisches Werk 54 Symphonien, ein Cembalo-Konzert, eine Serenade, 18 Flötenquartette, 18 Geigenquartette, 12 Geigenterzette, sechs Geigenduette, acht Messen und sieben Lieder.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Bertil van Boer, Historical Dictionary of Music of the Classical Period, Lanham (Maryland), 2012, ISBN 978-0-8108-7183-0, S. 319
  • Edith Peters, Georg Anton Kreusser: ein Mainzer Instrumentalkomponist der Klassik, Musikverlag E. Katzbichler, München, 1975.
  • Michael Kämmle (Hrsg.), Lexikon Fränkischer Musiker, Nürnberg, 2012, S. 24 f.

Weblinks[Bearbeiten]