Gedächtnislauf

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Start des Gedächtnislaufs 2014

Der Würzburger Gedächtnislauf ist ein Lauf in Gedenken an die Flucht tausender Würzburger bei der Bombardierung der Stadt am 16. März 1945.

Geschichte[Bearbeiten]

In Furcht vor dem Angriff der Alliierten und dem nachfolgenden Feuer flohen viele Stadtbewohner mainabwärts in die nächstgelegenen Ortschaften bis nach Gemünden welches über 40 km entfernt liegt. Im Andenken daran initiierte Erich Kunkel 1995 den Würzburger Gedächtnislauf. In den Folgejahren wurde bis 2010 der Lauf von der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) organisiert.

2013 beteiligten sich am 16. März rund 500 Teilnehmer an den Läufen. Adam Zahoran aus Ungarn erreichte nach 2 Stunden, 48 Minuten und 16 Sekunden als Erster das Ziel in Gemünden.

Veranstalter[Bearbeiten]

Seit 2011 wird der Lauf von der Laufgemeinschaft (LG) und Kolpingwerk Mainfranken veranstaltet.

Organisatorisches[Bearbeiten]

Die Anmeldung zur Teilnahme am Lauf ist kostenlos, es wird aber um eine Spende für bedürftige Kinder und Familien in der Region gebeten. Beginnend an der Talavera gibt es vier mögliche Endpunkte für den Lauf. Die kürzeste Strecke endet nach 9 Kilometer in Margetshöchheim. Relativ nah beieinander liegen die Endpunkte in Himmelstadt (21 Kilometer) und Karlstadt (28 Kilometer). Wer die Strecke bis zum Ende läuft erreicht nach 44 Kilometern Gemünden. Dort wird seit 2016 noch eine Schleife angehängt, um eine Streckenlänge von 45,5 km zu erreichen. Damit gilt die Veranstaltung als Ultralauf.

2017[Bearbeiten]

Der 23. Würzburger Gedächtnislauf findet am 18. März 2017 statt. Der Startschuss fällt um 11.00 Uhr im Rathaushof.veraltet

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]