Bundesautobahn 7

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Autobahnbrücke Marktbreit

Die Bundesautobahn 7 (Abkürzung: BAB 7) – Kurzform: Autobahn 7 (Abkürzung: A 7) – ist mit 963,6 Kilometern die längste deutsche Autobahn. Sie führt als Nord-Süd-Achse von der dänischen Grenze in Ellund durch Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Hessen, wechselt mehrfach zwischen Bayern und Baden-Württemberg und endet an der österreichischen Grenze bei Füssen.

Verlauf im Bereich Wü[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Diese Autobahn löste als Fernverbindung die Reichs- bzw. Bundesstraßen 76, 77, 205 und die 27 (Göttingen–Würzburg) ab, die ihrerseits auf mittelalterliche Vorläufer zurück gingen.

Göttingen bis Bad Hersfeld (1937–1941)[Bearbeiten]

Der erste Streckenabschnitt wurde 1937 zwischen Kassel und Göttingen in Betrieb genommen.

Bad Hersfeld bis Würzburg (1937–1939)[Bearbeiten]

Für den Abschnitt Bad Hersfeld–Würzburg (Strecke 46) entstanden in der Zeit von 1937 bis 1939 diverse Brückenbauwerke. Kriegsbedingt wurden die Arbeiten dann jedoch eingestellt, so dass damals in diesem Bereich noch kein Abschnitt als Autobahn freigegeben werden konnte. Einige Brückenbauten der Strecke 46 sind im Spessart erhalten geblieben und unter Denkmalschutz gestellt worden.

Bad Hersfeld bis Würzburg (1965–1968)[Bearbeiten]

In den 1960er Jahren wurde die A 7 dann auf leicht verändert geplanter Trasse gebaut. Als Erstes wurde im Jahre 1965 der 10,9 km lange Abschnitt nördlich vom Autobahnkreuz Biebelried bis zur Anschlussstelle Würzburg-Estenfeld eröffnet. Es folgten 1966 der angrenzende Abschnitt bis zum heutigen Kreuz Schweinfurt/Werneck und das 14,8 km lange Teilstück zwischen Fulda-Nord und Fulda-Süd. Der nördlichste Abschnitt vom Hattenbacher Dreieck bis Fulda (32 km) und der mittlere Abschnitt zwischen Fulda und Schweinfurt (68 km) konnten 1968 dem Verkehr übergeben werden.

Würzburg bis Kempten (1972–1986)[Bearbeiten]

Im „Vorentwurf zu einem Kraftwagenstraßennetz Deutschlands“ der „Studiengesellschaft für Automobilstraßenbau (STUFA)“ von 1926 war eine Fernstraße Würzburg–Ulm–Lindau vorgesehen, Detailplanungen fanden von 1935 bis 1941 statt. 1969 konnten sich die Länder Bayern und Baden-Württemberg auf eine Linienführung parallel zur Bundesstraße 19 einigen.

Ab 1972 konnten dann erste Abschnitte freigegeben werden. Den Anfang machten der Abschnitt Berkheim bis Anschlussstelle Memmingen-Süd (9,4 km), sowie die erste 27,1 km lange Richtungsfahrbahn zwischen Bad Grönenbach und Kempten-Leubas.

Größere Teilabschnitte wurden zwischen Kreuz Biebelried und Anschlussstelle Uffenheim-Langensteinach (34,7 km) 1980, die südliche Verlängerung bis zur Anschlussstelle Feuchtwangen (42,1 km) 1985 und weiter bis zur Anschlussstelle Heidenheim (59,6 km) im Jahr 1987 eröffnet. Da bereits ein Jahr zuvor die letzten 6,8 Kilometer bis zur Anschlussstelle Oy-Mittelberg freigegeben wurden, war die Autobahn damals bereits von Dänemark bis ins Allgäu durchgängig befahrbar.

Abschnitte als Europastraße im Bereich Würzburg[Bearbeiten]

Aktueller Ausbauzustand[Bearbeiten]

Bad Hersfeld bis Österreich[Bearbeiten]

Im gesamten südlichen Verlauf der A 7 ist sie vierspurig. Nur wenige Steigungsabschnitte sind mit mehr als zwei Spuren pro Richtungsfahrbahn versehen. Die Autobahn endet seit dem 1. September 2009 am Grenztunnel Füssen. Dieser beinhaltet nur eine Röhre mit je einer Fahrspur pro Richtung. Lediglich im Bereich der Talbrücke Enzenstetten ist die A 7 noch zweispurig, bis zur Fertigstellung der zweiten Brücke im Frühjahr 2010.

Besonderheiten[Bearbeiten]

Entlang der A 7 gibt es 47 bewirtschaftete und 158 unbewirtschaftete Rastanlagen. Sie wird von 1074 Brücken gekreuzt und hat 140 Auf- und Abfahrten (heute Anschlussstellen genannt). Im Landkreis Würzburg befindet sich die Raststätte Riedener Wald-Ost und die Raststätte Riedener Wald-West.

Planung und Bau[Bearbeiten]

Sechsstreifiger Ausbau bei Würzburg[Bearbeiten]

Östlich von Würzburg ist zwischen Kreuz Schweinfurt/Werneck und Kreuz Biebelried ein Ausbau auf sechs Spuren im Weiteren Bedarf eingestuft.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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