Zábřeh

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Wappen von Zábřeh
Bartholomäuskirche in Zábřeh

Zábřeh (deutsch Hohenstadt an der March) ist eine Stadt im Okres Šumperk in der Tschechischen Republik und Partnerstadt der Stadt Ochsenfurt.

Beschreibung[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung von Zábřeh stammt aus dem Jahre 1254, ihr Besitzer war zu der Zeit Sulislaus von Hohenstein. 1275 wurde das Stadtrecht verliehen. Seit 1289 ist die Existenz einer Burg belegt. 1343 erwarben die Sternberger die Herrschaft Hohenstadt, nächste Besitzer waren die Krawarn und ab 1442 die Tunkl von Brünnles. Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaft wurde Hohenstadt 1850 Sitz eines politischen Bezirkes und eines Gerichtsbezirkes. Nachfolgend setzte eine Industrialisierung ein. Bedeutende Unternehmen waren die Baumwollspinnerei, Zwirnerei, Rotgarnfärberei, Seidenweberei, Maschinenwerkstätten, Nägelfabrik und die Brauerei. 1890 lebten in Hohenstadt 2940 Menschen, davon waren 2082 Deutsche. Nach der Gründung der Tschechoslowakei 1918 erhielt Hohenstadt die amtliche Ortsbezeichnung Zábřeh. 1945/46 wurde die deutsche Bevölkerung vertrieben.

Städtepartnerschaft[Bearbeiten]

Es besteht eine gegenseitige Städtepartnerschaft mit Ochsenfurt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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