Theo Waigel

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Dr. Theodor Waigel, 2012

Dr. Theodor Waigel (* 22. April 1939 in Oberrohr) ist Jurist, war Bundesminister der Finanzen, Vorsitzender der Christlich-Soziale Union in Bayern und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Würzburg.

Leben und Wirken

Nach dem Abitur im schwäbischen Krumbach nahm Waigel 1959 ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in München auf und wechselte später an die Juristische Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und beendete hier 1963 das erste juristische Staatsexamen. 1967 folgte das zweite Staatsexamen sowie die Promotion. Nach der Tätigkeit als Gerichtsassessor bei der Staatsanwaltschaft beim Landgericht München I wechselte Waigel 1969 als Referent des Staatssekretärs ins Bayerische Staatsministerium der Finanzen. Von 1970 bis 1972 nahm er die selbe Funktion beim Bayerischen Staatsminister für Wirtschaft und Verkehr wahr.

Parteilaufbahn

Waigel ist seit 1960 Mitglied der CSU. Von 1971 bis 1975 war er Landesvorsitzender der Jungen Union in Bayern. Er war von 1970 an Mitglied im CSU-Landesvorstand sowie seit 1983 im Präsidium der CSU. Von November 1988 bis Januar 1999 war er Parteivorsitzender.

Politische Laufbahn

Von 1972 bis 2002 war Waigel Mitglied im Deutschen Bundestag und zeitweise Vorsitzender der Arbeitsgruppe Wirtschaft der CDU/CSU Fraktion. 1989 berief ihn Bundeskanzler Helmut Kohl als Bundesfinanzminister ins Kabinett. Dieses Amt begleitete er bis 1998. Höhepunkt während dieser Zeit war sicherlich die deutsche Wiedervereinigung und ihre finanzpolitische Umsetzung. Seither ist er für die Kanzlei Stockmann und Kollegen in München als Rechtsanwalt in den Bereichen Bank- und Finanzrecht, Wirtschaftsverwaltungs- und Gesellschaftsrecht, sowie Europäisches Recht, Wettbewerbsrechts in Europa tätig.

Ehrungen und Auszeichnungen

Siehe auch

Weblinks