Stolpersteine in Estenfeld
Die Stolpersteine in Estenfeld sind Teil des größten dezentralen Denkmals der Welt für die Opfer des Nationalsozialismus.
Geschichte
Hans Ulrich brachte bereits im Schuljahr 2005/06 das Projekt „Stolpersteine“ auf den Weg. In Estenfeld wurden erstmal außerhalb größerer Städte die Stolpersteine verlegt. Am 22. September 2007 wurden in Estenfeld elf „Stolpersteine“ zur Erinnerung an die jüdischen Estenfelder verlegt, die in der NS-Zeit umgekommen sind. Die Aktion wurde wesentlich vorbereitet durch Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Kürnachtal Estenfeld. Abgerundet wurde die Aktion von Gunter Demnig am 23. September mit der Enthüllung einer Steinstele am Platz der alten Synagoge in Estenfeld.
Inschriften
„Hier wohnte ...“ steht auf jedem Stein, darunter Name und Geburtsjahr, Datum der Deportation sowie Ort und Datum der Ermordung.
Verlegte Stolpersteine
| Adresse | Erinnerung an / Historische Notizen | Verlegejahr |
| Zinnergasse |
|
2007 |
| Würzburger Straße 25 |
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2007 |
| Bäckerstraße 14 |
|
2007 |
Siehe auch
Weblinks
Hinweise
- ↑ Bei den Recherchen zu den Stolpersteine-Verlegungen in Estenfeld 2007 kam es zu einzelnen Fehlern. So hat nach den Forschungen von Elisabeth Böhrer Ida Jette Birn geb. Rosenthal (* 29. März 1897 in Konstanz) am 23. Februar 1942 ihren Mann Siegfried geheiratet und zu keiner Zeit in Estenfeld gelebt. Siegfried Birn ist am 21. November 1940 vom jüdischen Krankenhaus in Mannheim nach Konstanz zugezogen. Das Ehepaar wurde am 24. April 1942 nach Izbica, Ghetto, deportiert. Ein Stolperstein wurde für Ida Jette Birn geb. Rosenthal in Konstanz verlegt. (www.stolpersteine-konstanz.de)
