Stefanie Kampmeier

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Stefanie Kampmeier (* 1987 in Köln) ist Fachärztin für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie sowie für Hygiene und Umweltmedizin.

Leben und Wirken

Ihr Medizinstudium schloss Kampmeier in Münster ab. Ihre Promotion zum Dr. med. (summa cum laude) erfolgte 2012. 2019 wurde sie in „Hygiene und Medizinische Mikrobiologie“ in Münster habilitiert. Zusätzlich absolvierte sie den Studiengang „Public Health“ an der Düsseldorfer Universität.

Von 2017 bis 2023 hatte sie die Leitung einer Forschungsgruppe „Applied Hospital Hygiene“ am Institut für Hygiene, Universitätsklinikum Münster, inne. Von 2018 bis 2023 war sie Oberärztin und stellvertretende Leiterin im akkreditierten Prüflabor des Hygienischen Instituts am Universitätsklinikum Münster und von 2020 bis 2023 Sektionsleiterin Krankenhaushygiene am Institut für Hygiene der Universität Münster.

Professorin in Würzburg

Zum 1. Juli 2023 wurde Stefanie Kampmeier Professorin für Krankenhausgiene an der Würzburger Universitätsmedizin (UKW). Kampmeier trat die Nachfolge von Ulrich Vogel an, der im Oktober 2022 nach schwerer Krankheit verstorben war. Seither wurde der Bereich Krankenhaushygiene am UKW von Manuel Krone kommissarisch geleitet.

Mit der Professur am Institut für Hygiene und Mikrobiologie an der Medizinischen Fakultät ist auch die Leitung der Zentralen Einrichtung „Krankenhaushygiene und Antimicrobial Stewardship“ am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) verbunden.

Forschungsschwerpunkte

Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in der:

  • Prävention, Diagnostik und Eindämmung multiresistenter Bakterien (z. B. VRE, MRSA)
  • Infektionsprävention und Krankenhaus-Epidemiologie
  • Übertragungskontrolle hochinfektiöser Erreger

Dazu nutzt sie molekulare Methoden zur frühzeitigen Erkennung und Typisierung von Erregern.

Siehe auch

Quellen

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