Scanzoni-Zange

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Die Scanzoni-Zange ist ein nach seinem Erfinder Wilhelm Scanzoni von Lichtenfels benanntes Instrument in der Geburtshilfe und eines von vielen Zangenmodellen. Mit ihr kann man das gleichnamige sogenannte Scanzoni-Manöver ausführen.

Scanzoni-Manöver

Das Scanzoni-Manöver ist eine Methode zur Zangenentbindung bei hinterer Hinterhauptslage. [1] Dem Verfahren liegt die Vorstellung zugrunde, dass die Entwicklung des Kopfes aus regelrechter vorderer Hinterhauptslage [2] einfacher ist. Die Zange wird dabei zweimal schräg angelegt und der kindliche Kopf unter Zug gedreht. Damit erreicht man im ersten Schritt zunächst einen tiefen Querstand [1], der dann im zweiten Schritt in die vordere Hinterhauptslage gebracht und entwickelt wird.

Vor- und Nachteile

Die Zangenentbindung bei der hinteren Hinterhauptslage bietet aufgrund der besseren Zugkraft im Vergleich zur Vakuumextraktion einen gewissen Vorteil, ist jedoch deutlich schwieriger als diese. Zudem erlaubt die Vakuumextraktion [3] dem Kopf zumeist eine selbständige Rotation.

Hinweise

  1. 1,0 1,1 Nähere Informationen zur hinteren Hinterhauptslage bei Wikipedia [1].
  2. Nähere Informationen zu vorderen Hinterhauptslage bei Wikipedia [2].
  3. Nähere Informationen zur Vakuumextraktion bei Wikipedia [3].

Siehe auch

Quellen


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Scanzoni-Zange aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.