Rudolf Schulz-Dornburg

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Rudolf Schulz-Dornburg

Rudolf Schulz-Dornburg (* 31. März 1891 in Würzburg; † 16. August 1949 in Gmund/Tegernsee) war Musiker, Dirigent und Generalmusikdirektor.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Schulz-Dornburg wurde 1927 Vater des Filmkinderstars Michael Schulz-Dornburg.

Laufbahn als Dirigent und Generalmusikdirektor[Bearbeiten]

Am 20. Mai 1919 gab das „Städtische Orchester Bochum” sein erstes öffentliches Konzert unter dem ersten künstlerischen Leiter, dem erst 28-jährigen Kapellmeister Rudolf Schulz-Dornburg, 1924 wurde er Generalmusikdirektor der Stadt Münster/Westfalen und Direktor der Westfälischen Schule für Musik. In seine Amtszeit fiel die „Händel-Renaissance“, die mit Händel-Opern, vor allem aber szenisch bearbeiteten Händel-Oratorien großes überregionales Interesse auf sich zog. Mit prominentem Lehrerkollegium plante er, die Schule zur "Akademie für Bewegung, Sprache und Musik" umzuwandeln, was sich aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise zerschlug. 1927 ging Schulz-Dornburg mit dem bereits zusammengestellten Kollegium nach Essen und gründete die Folkwang-Hochschule. Er dirigierte 1934 das Reichsorchester Deutscher Luftsport. 1935 wurde er Generalmusikdirektor des neu gegründeten Deutschlandsenders in Berlin und nach dem Zweiten Weltkrieg von 1945 bis 1948 Generalmusikdirektor in der Hansestadt Lübeck.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]