Klaus-Peter Kelber

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Klaus-Peter Kelber (* 25. Februar 1944 in Würzburg) ist Fossiliensammler, Fachbuchautor und Paläontologe mit Schwerpunkt Paläobotanik.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Kelber arbeitete beruflich zunächst als Chemigraf und Zeitsoldat, als Musiker, Farblithograph und schließlich als Fotograf, Zeichner und Webmaster am ehemaligen Institut für Mineralogie und Kristallstrukturlehre der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Ehrenamtliches Engagement[Bearbeiten]

Ab 1973 sammelte und grub er in seiner Freizeit fossile Pflanzenresten aus dem Tertiär der Rhön und dem fränkischen Keuper und widmete sich deren Erforschung und wissenschaftliche Beschreibung. Ebenso erstellte er wissenschaftsgeschichtliche Studien zur Geologie von Franken und Würzburg.

Forschungsschwerpunkte[Bearbeiten]

Er veröffentlicht in wissenschaftlichen Zeitschriften insbesondere zur germanotypen Triasflora. Zusammen mit Gerd Geyer ist er Erstautor von Insektengattungen und -arten des Trias.

Ehrungen und Auszeichnungen (Auszug)[Bearbeiten]

  • 2001: Akademiepreis der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
  • 2010: Benennung eines Pflanzenfossils nach Klaus-Peter Kelber: „Taeniopteris kelberi“

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]