Karl Wien

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Karl Wien (* 10. September 1906 in Würzburg; † vermutlich 15. Juni 1937 am Nanga Parbat/Himalaja) war Extrembergsteiger.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Karl wurde als Sohn des Universiätsprofessors und Nobelpreisträgers Wilhelm Wien geboren.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Wien studierte nach dem Abitur 1924 in München, Geographie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und wurde selbst Dozent.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten]

Wien machte seine ersten Bergerfahrungen in den Alpen, wo ihm die Erstbegehung der Nordwand des Großglockners gelang. Außerhalb Europas machte er mehrere Besuche nach Afrika und in die Himalaya-Region. So gelangen ihm 1928 die Erstbesteigung des Pik Lenin im Pamir, mit 7.134 Metern der damals höchste bestiegene Berg. 1937 leitete er die Deutsche Nanga-Parbat-Expedition. In der Nacht vom 14. auf den 15. Juni 1937 wurde er im Lager durch eine gewaltige Eis- und Schneelawine verschüttet und fand den Tod.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]