Karl Südekum

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Dr. Karl Südekum
Staatssekretär Eck bringt das Verdienstkreuz bei Karl Südekum an.

Dr. Karl Heiner Südekum (* 11. Mai 1950 in Bülten /Niedersachsen) war Leiter der Universitätsbibliothek in Würzburg von 1998 bis 30. September 2016.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Südekum legte 1978 in Würzburg das Staatsexamen für den Höheren Schuldienst ab und promovierte 1981. Von 1979 bis 1982 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter der „Würzburger Forschergruppe“ am DFG-Projekt „Rechtssumme Bruder Bertholds“. Anschließend war er

1982 bis 1984 war er Bibliotheksreferendar an der Universitätsbibliothek (UB) Würzburg und der Bayerischen Staatsbibliothek München, bis 1985 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der UB Würzburg und 1985 bis 1990 Bibliotheksrat an der UB Bamberg. AB 1990 übernahm Südekum an der UB Würzburg verschiedene Tätigkeiten wie Fachreferats- und Teilbibliotheksbetreuungen, 1995 die Leitung der Katalogabteilung, 1996 die Leitung der Erwerbungsabteilung.

Leiter der Universitätsbibliothek[Bearbeiten]

Als Bibliotheksdirektor seit 1998 führte Südekum die „Funktionale Einschichtigkeit“ („alle bibliothekarischen Aufgaben in bibliothekarischen Händen“) ins Bibliothekssystem ein. Er engagierte sich zudem in landes- wie bundesweiten Verbänden und Vereinigungen der Bibliotheks- und Informationslandschaft, etwa im Deutschen Bibliotheksverband (Vorstand), im Bayerischen Bibliotheksverband (Vorstand) und in der Deutschen Gesellschaft für Information & Wissen (Präsidium).

In seiner Amtszeit wurde die Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften der ehemaligen Würzburger Dombibliothek der Universitätsbibliothek Würzburg unter Entwicklung innovativer Datenhaltungskonzepte, digitaler Arbeitsinstrumente und Visualisierungstools auf Open-Source-Basis fertig gestellt. Sein Nachfolger wurde Dr. Hans-Günter Schmidt.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]