Johann Gottfried Gutensohn

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Johann Gottfried Gutensohn (* 24. Juni 1792 in Dürrenroth bei Bern; † 19. April 1851 in München) war Architekt des Historismus und Zivilbauingenieur an der Regierung von Unterfranken.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Als Architekt wurde er an der Kunstakademie in München ausgebildet. Er arbeitete als Gehilfe bei Leo von Klenze, der ihm ein königliches Stipendium für einen mehrjährigen Romaufenthalt vermittelte. 1822 erhielt er eine Anstellung in der königlich-bayerischen Bauverwaltung als Vermessungsingenieur. Immer noch in Rom entwarf er Pläne für den Kursaal in Bad Brückenau. 1827 kehrte er nach München zurück. 1832 begleitete er König Otto von Griechenland in der Hoffnung auf das Amt des Hofarchitekten. Diese erfüllte sich nicht, so dass er 1834 nach München zurückkehrte. Im gleichen Jahr schickte ihn König Ludwig als Zivilbauingenieur nach Würzburg an die Regierung von Unterfranken und Aschaffenburg, eine Stellung, die er nur widerwillig antrat und der er immer wieder zu entkommen suchte.

Von 1842 bis 1844 unterrichtete er an der Akademie in Prag. 1843 erhielt er den Auftrag zum Bau einer Kirche in Marienbad, die 1848 vollendet wurde. Wegen ständiger Querelen mit seinen Vorgesetzten und wegen seiner Krankheit wurde er 1844 in den Ruhestand versetzt.

Werke in Würzburg und Umgebung[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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