Johann Georg Gern

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Johann Georg Gern (* 20. März 1757 in Rottendorf; † 11. März 1830 in Berlin) war Schauspieler und Opernsänger.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Gern begann nach der Schulzeit ein Studium der Theologie, konnte aber aufgrund der Mittellosigkeit seiner Eltern das Studium nicht vollenden. So nutzte er seine schöne Stimme, die er erst als Chorknabe nutzte zu einer Bühnenkarriere.

Musikalische Laufbahn[Bearbeiten]

1780 begann seine Karriere am Mannheimer Nationaltheater als Bellemont in der Oper „Rosamunde“. 1795 folgte er einem Ruf nach München an das dortige Hoftheater. Sieben Jahre später nahm er 1798 eine Stelle als Bassist am Nationaltheaters in Berlin an, wo er schon am 23. Mai 1791 als Leporello mit großem Erfolg aufgetreten war. Seine letzte große Rolle sang er am 30. Dezember 1829 als Gordon in „Wallensteins Tod“. Neben seinen Opernpartien, hatte Gern auch wiederholt Auftritte als Theaterschauspieler. Nach seinem Rückzug von der Bühne war er als Gesangspädagoge tätig.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Im Januar 1830 erhielt als Zeichen verdienter Anerkennung vom König die große goldene Verdienstmedaille, verbunden mit der Zusicherung seines vollen Gehalts auf Lebenszeit. Leider verstarb er zwei Monate später, so dass er nicht mehr in den Genuss dieses Privilegs kam.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]