Jan Helms

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Prof. Dr. Dr. h.c. Jan Helms (* 1937) war Leiter der HNO-Klinik und Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Leben und Wirken

Helms studierte in Marburg Medizin und hatte die Absicht, Internist zu werden. In seiner Zeit als wissenschaftlicher Assisten war er zwei Jahre in der Biochemie tätig. Sein Vater, HNO-Chefarzt, riet ihm, sich mit der HNO-Heilkunde vertraut zu machen. So wechselte er nach Hamburg an die Klinik seines Vaters und wechselte ab 1967 an die Fachklinik nach Tübingen und Privatdozent der Universität. 1976 erhielt er einen Ruf an die Mainzer HNO-Universitätsklinik.

Professor in Würzburg

Von 1987 bis zu seiner Emeritierung 2005 war er Lehrstuhlinhaber für das Fach Hals-Nasen-Ohrenheilkunde der Medizinischen Fakultät der Universität Würzburg. Prof. Helms und Joachim Müller führen 1996 erstmals eine zweiseitige Implantation eines Cochlea-Implantats[1] für beidseitiges Hören durch.

Forschungsgebiete

  • Implantierbare und programmierbare Hörgeräte (Cochlear Implantate, Mittelohrimplantate, BAHA (knochenverankerte Hörgeräte), Digitale Hörgeräte
  • Früherkennung von Hörstörungen
  • Stimmprothesen
  • Bioimplantate
  • Hirnstammimplantate

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Das CI ist eine Hörprothese für Gehörlose, deren Hörnerv nicht funktionsgestört ist.[1]

Weblinks