Heinrich Albert

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Heinrich Albert, 1920

Heinrich Albert (* 16. Juli 1870 in Würzburg; 12. März 1950 in Gauting) war Instrumentalmusiker, Komponist und Musikpädagoge.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Albert studierte an der Königlichen Musikschule in Würzburg mit Horn als Hauptfach. 1888 fand er seine erste Anstellung als Orchestergeiger im Stadttheater Duisburg. Als Hornist wirkte er an den Theaterorchestern Würzburg, Regensburg, St. Gallen, Göteborg, Bad Pyrmont und Interlaken.

Komponist[Bearbeiten]

1889 verlegte er seine ersten Kompositionen unter den Pseudonymen Enrico Alberto und Henry Albert. Ab 1892 widmete er sich nebenher dem Gitarrespiel und eignete sich autodidaktisch alte Spieltechniken an, die er weiter zur Moderne entwickelte.

Erfindung[Bearbeiten]

1898 befasste er sich mit der Verbesserung und Vergrößerung des Tonumfangs von Gitarren. Als Ergebnis erfand er die Quintbassogitarre, die im Gitarrenquartett Verwendung fand.

Musiklehrer für Saiteninstrumente[Bearbeiten]

Nach 1900 machte er sich in München als Gitarren- und Mandolinenlehrer ansässig. Einer seiner Mandolinen-Schüler war das Münchner Original Karl Valentin. Um 1910 gründete er ein Gitarrenquartett, das er nach dem Vorbild des Streichquartetts anlegte.

Lehrbücher[Bearbeiten]

1912 stellte Albert seine große Gitarrenschule „Moderner Lehrgang des künstlerischen Gitarrenspiels“ fertig.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]