Heinle-Glocke

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Heinle-Glocke war im Kiliansdom aufgehängt und vor dem Zweiter Weltkrieg die älteste Glocke im Bistum Würzburg.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Glocke wurde 1220 aufgehängt und stammte wohl aus der zweiten Hälfte des zwölften Jahrhunderts und war einst sogar die älteste Glocke Deutschlands.

Namensgeber[Bearbeiten]

Das Wort „Heinle“ kommt von „Hähnlein“. Und „Gevatter Hein“ war früher die Bezeichnung für den personifizierten Tod.

Läuteordnung[Bearbeiten]

Die Glocke musste durch den Fürstbischof bei der Beerdigung seines Vorgängers drei Mal geläutet werden. Sie sollte dadurch den neuen Amtsträger an seine eigene Sterblichkeit erinnern.

Nachfolgerin[Bearbeiten]

Augenblicklich älteste Glocke in der Diözese ist die Katharinenglocke aus dem Jahr 1249, die im Südturm der Burkarder Kirche hängt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]