Höckner

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Höckner wurden im Würzburg des Mittelalters die Kleinhändler genannt. Sie verkauften Käse, Butter, Schmer, Dochte, Salz, Heringe oder Kerzen. Das Höcknerhandwerk hatte zwei geschworene Meister. Der Zugang zu dem Handwerk war nicht so streng geregelt wie bei anderen Handwerken. Ab 1577 galt ein Mindestvermögen von 100 Gulden. Jeder Bürger, der dieses Vermögen vor dem Oberrat verbürgte, durfte sich als Kleinhändler betätigen und einen Laden besitzen bzw. an drei Tagen die Woche auf dem Markt verkaufen.

Quellen

  • Marcus Sporn: Städtische Wirtschaft und Versorgungspolitik des fürstbischöflichen Oberrats in der Residenzstadt Würzburg im späteren 16. Jahrhundert. Hrsg. Ulrich Wagner. Veröffentlichungen des Stadtarchivs Würzburg Band 15. Schöningh, Würzburg 2009. S. 76f (Stadtbücherei Würzburg Dhk Spo)