Franz Holzheimer

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Dr. Franz Holzheimer (* 1. August 1899 in Schmalwasser/Rhön) war Lehrer, Psychologe und Schulrat der Stadt Würzburg.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Dr. Holzheimer ist Vater des Diplomaten Hermann Holzheimer, Botschafter im Irak und in Chile.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Holzheimer wuchs in Schmalwasser in der Rhön als Sohn eines Landwirts mit sieben Geschwistern auf. Er ging dort in die Volksschule und anschließend in die Präparandenschule Bad Neustadt an der Saale. Ab 1916 besuchte er das Lehrerseminar in Würzburg. Er wirkte als Hilfslehrer in Würzburg und Hammelburg und bestand 1923 die Lehramtsprüfung. 1927-31 studierte Holzheimer an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg Philosophie, Psychologie, Pädagogik sowie Literaturgeschichte und promovierte hier.

Neben seinem Dienst an Volks- und Berufsschulen trat er mit wissenschaftlichen Publikationen in die Öffentlichkeit. 1942-45 war Holzheimer im Heeresfachschuldienst Leiter von Hirnversehrten-Lehrgängen. Nach Rückkehr aus seiner Kriegsgefangenschaft wirkte er als Dozent für Philosophie und Pädagogik am staatlichen berufspädagogischen Institut in Stuttgart.

Referent/Stadtschulrat[Bearbeiten]

Dr. Holzheimer war als Nachfolger des pensionierten Stadtschulrats Gustav Walle von 1948 bis 1963 in Würzburg tätig. Sein Nachfolger wurde Raimund Mantel.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]