Franz Graf von Magnis

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Maria Franz Anton Johannes Wilhelm Thaddaeus Benedictus Valerian Norbert Graf von Magnis (* 6. Juni 1927 in Eckersdorf/Grafschaft Glatz (heute Polen); † 16. März 2004 in Würzburg) war Journalist und gründete das Aussätzigenhilfswerk in Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg floh die Familie nach Deutschland. 1955 war er Gast in der Leprastation St. Antoine, in Harar (Äthiopien) des elsässischen Lepra-Arztes Dr. Jean Féron. Am 18. Januar 1957 gründete er in Würzburg das „Aussätzigenhilfswerk Dr. Féron“. Noch im gleichen Jahr wurde die aktive Hilfe auf weitere Leprastationen ausgeweitet und der Verein in „Deutsches Aussätzigen-Hilfswerk e.V. DAHW“ umbenannt. Als geschäftsführender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft "Das große Zeichen - Die Frau aller Völker" war er bis 1997 von der Diözese Würzburg beauftragt, Sekten zu beobachten.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Im November 1987 verlieh ihm Papst Johannes Paul II. das Ritterkreuz zum Orden des hl. Papst Silvester für besondere Leistung auf dem Gebiet der Diakonie und in der Verteidigung des Glaubens (New Age und Sektenpastoral).

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]