Fränkische Lende mit Kartoffelstöpferle

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Ein regionales Festmenu ist die Fränkische Lende mit Kartoffelstöpferle, eine gebeizte Rinderlende mit Kartoffelnudeln.

Namensgeber[Bearbeiten]

Der Name Stöpferle geht auf das Verfahren zurück mit dem die gekochten Kartoffeln in die Kartoffelpresse gestopft werden. Werden im restlichen Süddeutschland auch als Schupf- oder Fingernudeln bezeichnet (dann aber in länglicher Form).

Inhalte und Zubereitung[Bearbeiten]

Lende[Bearbeiten]

Rinderfilet in eine Beize legen, bestehend aus fränkischem Rotwein, Zitronensaft, Madeira, Zwiebeln, Knollensellerie gelbe Rübe, Petersilienwurzel, Fleisch mit Lorbeerblatt, Nelken und Pfefferkörnern spicken und an kühlem Ort zwei bis drei Tage durchziehen lassen. Die Lende ein- bis zweimal täglich in der Beize wenden. Vor dem Anbraten trockentupfen, salzen und in reichlich heißem Pflanzenfett auf beiden Seiten scharf anbraten, dann im Rohr in ca. 20 bis 25 Minuten bei mittlerer Hitze fertig garen.

Stöpferle[Bearbeiten]

Kartoffeln waschen und in der Schale weichkochen. Danach Grumberrn schälen und erkalten lassen. Nun reibt man die Kartoffeln auf einer groben Reibe, gibt Mehl, Weizengrieß und Milch dazu. Den entstandenen Teig mit Salz, Pfeffer und je nach Geschmack mit Muskatnuss abschmecken. Daraus kleine ovale Puffer (ca. einen halben Zentimeter hoch) formen und dann in heißem Butterschmalz in der Pfanne auf beiden Seiten goldbraun ausbacken.

Passende Beilage[Bearbeiten]

  • frischer Salat

Gastronomie[Bearbeiten]

Steht unter anderem auf der Speisekarte des Hotelgasthofs Zur Stadt Mainz in der Semmelstraße auf der Karte.

Weblinks[Bearbeiten]