Ernst Rietschel

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Prof. Dr. Dr. h.c. Ernst Theodor Rietschel (* 21. Mai 1941 in Giessen) ist Chemieprofessor und war Beiratsvorsitzender am Zentrum für Infektionsforschung.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Rietschel wuchs in Frankfurt auf und studierte anschließend Chemie in München und Freiburg. 1971 wurde er in Freiburg promoviert und im Jahr 1978 habilitierte er sich dort.

Als Postdoc ging Rietschel an die University of Minnesota/USA. Danach setzte er seine Arbeiten am Max-Planck-Institut für Immunbiologie in Freiburg fort. Seit 1980 ist er Professor an der Universität Lübeck, bis 2005 war er Direktor am Forschungszentrum Borstel.

Forschungsgebiete[Bearbeiten]

In Freiburg hat er in den 1970er- und 1980er-Jahren grundlegende Studien über die Oberfläche von Bakterien und anderen Mikroorganismen vorgelegt.

Zentrum für Infektionsforschung[Bearbeiten]

1996 wurde Rietschel Mitglied im wissenschaftlichen Beirat am Würzburger Zentrum für Infektionsforschung. Diese Tätigkeit übte er bis 2008 aus, davon vier Jahre lang als Vorsitzender des Beirats.

Leibniz-Gesellschaft[Bearbeiten]

Rietschel war als Nachfolger von Hans-Olaf Henkel Präsident der Leibniz-Gesellschaft von 2005 bis 2010.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]