Erich Müller

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Prof. Dr. Erich Müller (* 1903 in Duisburg, † 1984) war Pathologe an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg von 1947 bis 1948.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach dem Medizinstudium in Göttingen, Innsbruck, Würzburg und Münster, arbeitete er nach dem Studienabschluß zunächst als Stipendiat der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft, bis er 1930 die pathologische Ausbildung in Würzburg als Schüler von Prof. Martin Benno Schmidt begann. Er habilitierte sich 1936 unter Schmidts Nachfolger, Prof. Hermann Groll.

Kommissarischer Institutsleiter in Würzburg[Bearbeiten]

1947 wurde Müller nach dem Tod von Prof. Groll kommissarischer Leiter des Pathologischen Instituts und machte sich um dessen Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg verdient, wo das Institutgebäude fast vollständig zerstört worden war und wo Müller seine pathologische Ausbildung absolviert hatte. 1948 erhielt er einen Ruf an die Universität Erlangen als Pathologieprofessor und Dekan, wo er zwanzig Jahre lang wirkte.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]