Edison-Salon

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Das Edison-Studio war 1896 die erste provisorische Filmvorführstätte in Würzburg.

Lage[Bearbeiten]

In der Ebracher Gasse, zwischen Bruderhof und Bibrastraße, war in Würzburg der erste Film zu sehen, im kurzerhand zum „Edison-Salon“ umgewidmeten einstigen Domherrnhof Zum Kalb.

Geschichte[Bearbeiten]

„Eine Sensation, ein Weltwunder ist in der Stadt.“ So warb am 16. Oktober 1896 eine Anzeige im „Fränkischen Volksblatt“.

65 Jahre nach dem denkwürdigen Ereignis erinnerte sich ein Besucher im Volksblatt: „Und nun begann das mit Spannung erwartete Spiel. Wahrhaftig, die Gestalten bewegten sich, vielleicht noch etwas ruckartig, aber verblüffend natürlich“. Was zu sehen war? „Bärtige russische Bauern zockelten auf ihren von kleinen Pferden gezogenen Troikawägen vorüber“. Der Autor erinnert sich dunkel, dass da noch ein zweiter „Kulturfilm“ gewesen sein mag, und dann kam als dramatischer Höhepunkt ein Lausbubenstreich, der mit einer Tracht Prügel endete.

Namensgeber[Bearbeiten]

Namensgeber ist der amerikanische Erfinder Thomas Alva Edison. Edisons grundlegende Erfindungen und Entwicklungen im den Bereich Medien für Ton und Bild hatten großen Einfluss auf die technische und kulturelle Entwicklung und bildeten die Grundlage für die Kinotechnik.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

Ehemaliger Standort
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