Dora Dunkl

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Dora Dunkl (geb. Waltraud Schottenloher) (* 13. Oktober 1925 in Würzburg; † 3. Dezember 1982 in Steyr/Oberösterreich) war eine deutsch-österreichische Lyrikerin und Schriftstellerin.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Die Autorin wurde 1925 als Tochter eines Würzburger Arztes geboren und lebte in der Traubengasse 15. 1929 zog die Familie nach Deggendorf, wo sie das Mädchenlyzeum und die Oberrealschule besuchte. Anschließend studierte sie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg Kulturwissenschaften, wo sie den Medizinstudenten Anton Oberleitner kennenlernte, den sie 1944 mit 19 Jahren heiratete.

Lyrikerin in Österreich[Bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg übersiedelten beide nach Haidershofen bei Steyr, wo ihr Mann als Arzt arbeitete. Es entstanden erste Arbeiten: Kulturberichte und Feuilletons für Regionalzeitungen und formal konservative Lyrik. Im Herbst 1954 lernte sie den damaligen Intendanten des Landesstudios Tirol, Axel Corti kennen, der für eine erstmalige Lesung ihrer Gedichte im Hörfunk sorgte.

1958 folgte die Scheidung und die Heirat mit Heinrich Dunkl, einem älteren Steyrer Architekten. Ab nun veröffentlichte sie unter dem Namen Dora Dunkl. 1970 erhielt sie den Förderungspreis für Literatur des Landes Oberösterreich. 1973 wurde sie Schatzmeister im österreichischen PEN-Club. Überdies trat sie dem „Österreichischen Schriftstellerverband“ und der Künstlervereinigung MAERZ bei.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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