Mariensäule Geheusteige (Frickenhausen am Main)
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Die Mariensäule Geheusteige ist ein Baudenkmal in der Gemarkung der Marktgemeinde Frickenhausen am Main.
Standort
Die Mariensäule steht an der Geheusteige nördlich des Ortes in der Weinlage Frickenhäuser Fischer.
Geschichte
Ursprünglich stand die Mariensäule vor der etwa 1,5 Meter hochen Bruchsteinmauer bergseits der Geheusteige. Jahrzehntelange Witterungseinflüsse hatten die Madonnenfigur senkrecht gespalten, die bei Hälften wurden nur noch durch einen Eisendübel gehalten. Der Ochsenfurter Bildhauer Wilhelm Ax baute schließlich die Madonna ab und lagerte sie im Paterre des Rathauses ein. So standen nur noch der Sockel und die Säule, da die Renovierungskosten für dieses Bildwerk in den Weinbergen für die Gemeinde unerschwinglich waren.
Bewegung brachte erst die Weinbergsflurbereinigung in der Weinlage Frickenhäuser Fischer. Nach ersten Gesprächen im Februar 1984 und einer weiteren Aussprache 1984 wurde folgendes Resümee gezogen: Eine Renovierung soll erfolgen, die üblichen Zuschüsse der Flurbereinigungsdirektion von 50% werden aufgrund des Sonderfalles um 10% erhöht, die Teilnehmergemeinschaft Frickenhausen gibt 20% Zuschuss. Der Gemeinderat genehmigte am 8. März 1985 die Vereinbarung mit der Teilnehmergemeinschaft. Die Renovierung erfolgte durch die Firma Bauer-Bornemann nebst der Volltränkung mit Acrylharz durch die Firma IM Chemie. Die Neuaufstellung erfolgte am 8. Dezember 1986.
Beschreibung
„Mariensäule, Figur der Maria Immaculata auf ornamentiertem Pfeiler über Postament, Sandstein, 17. Jahrhundert.“
Bildergalerie
Siehe auch
Quellen und Literatur
- Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Baudenkmäler in Frickenhausen am Main, Nr. D-6-79-131-81
- Heinrich Grieb: Unsere Bildstöcke in Frickenhausen beschrieben aus alten Dokumenten und Erinnerungen. Eigenverlag, Frickenhausen am Main 2006