Dörte Schulte-Derne

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Dörte Schulte-Derne

Dörte Schulte-Derne (* 1980 in Soest) ist seit 2023 Geschäftsführerin der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH, Vorständin der Stadtwerke Würzburg AG und ehrenamtlich als Mitglied des Vorstands im Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) in Bayern und im Bund aktiv.

Leben und Wirken

Bis Ende 2022 war sie als Leiterin Vertriebsservice bei der Soluvia Energy Services GmbH in Offenbach am Main tätig, die MVV Energie AG Mannheim ist mit 51 % Hauptanteilseigner. Als Leiterin der Kundenbetreuung bei der Soluvia Billing GmbH sowie Leiterin des Kundenservices der Mainova AG Frankfurt sammelte Schulte-Derne nach ihrem Studium der Politikwissenschaften, Betriebswirtschaftslehre und Rechtswissenschaft – Öffentliches Recht (M.A.) ein breites Kompetenzspektrum in der Energiebranche und zuvor als Unternehmensberaterin.

Geschäftsführung der WVV

Seit 1. Januar 2023 ist Schulte-Derne als Geschäftsführerin der WVV und Vorständin der Stadtwerke Würzburg AG tätig. Dörte Schulte-Derne befasst sich schwerpunktmäßig mit der anstehenden Transformation, welche die Energiewende, Wärmewende und die Verkehrswende sowie die Digitalisierung beinhaltet. Besonders in ihrem Fokus stehen daher zielgruppenspezifische Kommunikation, Vertrieb, Energiehandel und professionelles Projekt- und Changemanagement in schnell veränderlichen Märkten. Die kaufmännische Leitung, die Leitung der WVV IT und einige Aufsichtsratsmandate in der WVV-Gruppe runden ihr Profil ab.

Themenschwerpunkte und Dissertation

2025 beendete sie ihr berufsbegleitendendes Promotionsstudium mit einer Dissertation zum Thema „Orchestrating digital transformation to foster corporate sustainability“, was auch ihren beruflichen Schwerpunkten nahekommt.

Die Dissertation untersuchte, wie Führungskräfte die digitale Transformation vorantreiben können. Es wurden drei Forschungsprojekte konzipiert, die unterschiedliche Forschungsfragen aufgriffen und das Problem aus verschiedenen Perspektiven beleuchteten. Die vielfältigen Ergebnisse ermöglichten es, theoretische Beiträge abzuleiten, die zu

  1. einer Neugestaltung des auf Gutenberg basierenden Produktionsfaktoren-Rahmenwerks im Hinblick auf die digitale Bereitschaft auf der Grundlage einer ressourcenbasierten Sichtweise,
  2. zur Kalibrierung eines mikroökonomischen Modells von Rollen und Verantwortlichkeiten bei der Implementierung von KI unter Berücksichtigung von KI-Ethikprinzipien sowie
  3. zu einer Neugestaltung des Rahmenwerks der transformationalen Führung führten.

Darüber hinaus wurden 26 Implikationen für das Management abgeleitet, um Praktiker zu unterstützen, welche die digitale Transformation in ihrer Organisation vorantreiben möchten. Die Originalität der Dissertation wird durch die Kombination quantitativer und qualitativer Datenerhebungsmethoden unterstrichen, die zu einem tiefen Verständnis des Forschungsziels führten. Die Dissertation liefert fruchtbare Erkenntnisse, die Forschern Wege aufzeigen, die digitale Transformation weiter zu erforschen sowie Erkenntnisse für Führungskräfte, um die digitale Transformation erfolgreich zu gestalten und so zur unternehmerischen Nachhaltigkeit ihres Unternehmens beizutragen.

Siehe auch

Quellen

Weblinks

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