August Heidland

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Prof. Dr. Dr. h.c. mult. August Heidland

Prof. Dr. Dr. h.c. mult.August Heidland (* 30. April 1929 in Gütersloh) ist Nephrologe, Internist und war Medizinprofessor am Universitätsklinikum in Würzburg.

Leben und Ausbildung

Zunächst nahm er das Studium der Naturwissenschaften in Marburg/Lahn auf, wechselte 1952 aber zur Medizin. Nach Stationen in München, Freiburg und Wien folgten 1957 das Staatsexamen an der Universität Düsseldorf. Im selben Jahr wurde er dort mit „summa cum laude“ zum Doktor der Medizin promoviert. Die Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin in den Jahren 1958 bis 1964 führte August Heidland nach Würzburg, wo er sich 1966 habilitierte.

Professor in Würzburg

In Würzburg wurde er 1967 zum Universitätsdozenten ernannt und arbeitete bis 1972 als Oberarzt, bevor er im selben Jahr zum außerplanmäßigen Professor, zum Abteilungsleiter der klinisch-experimentellen Nephrologie und schließlich, 1978, zum C3-Professor ernannt wurde. In den 36 Jahren am Universitätsklinikum hat Heiland eine klinisch und wissenschaftlich hoch angesehene Nephrologie aufgebaut und völlig neue Strukturen der Patientenversorgung geschaffen.

Forschungsschwerpunkte

Sein wissenschaftliches Interesse gilt Arbeiten zu „Nierentransplantatabstoßung und Proteasenaktivierung“, zur „Biokompatibilität von Dialysemembranen“ oder zum „Proteinkatabolismus bei akuter Urämie“.

Ehrenamtliches Engagement

Als Initiator und geistiger Vater der sogenannten „Gelehrtentafeln“ schuf er nach seiner Emeritierung ein bis heute nicht mehr wegzudenkendes Format der Öffentlichkeitsarbeit und trug ganz wesentlich zur Aufarbeitung der Universitätsgeschichte bei.

Ehrungen und Auszeichnungen (Auszug)

Siehe auch

Quellen

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