Wolf Beringer

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Wolf Beringer (auch Wolfgang Beringer) (* vor 1580; † nach 1607) war ein Bildhauer und Baumeister.

Der in Franken tätige Wolf Beringer ist ab etwa 1580 in Bamberg nachweisbar, war ab 1588 im Hochstift Würzburg für städtische und kirchliche Einrichtungen tätig, hier u.a. bei der Erhöhung des Grafeneckerturms des Rathauses um zwei Stockwerke und der Anbringung von Volutengiebeln 1593/94 sowie bei der Errichtung der Universitätskirche. [1] 1600 war er mit der Erneuerung der mittelalterlichen Festung Marienberg befasst.

Des Weiteren findet man ihn 1593 zum Turmbau der Kirche St. Johannis in Hofheim; 1595 in Weikersheim [2] zum Ausbau des Schlosses, 1596 errichtete er ein schlichtes Spitalgebäude in Haßfurt. Zwischen 1592 und 1607 erneuerte er das Konventsgebäude von Kloster Himmelspforten bei Würzburg.

Literatur[Bearbeiten]

  • Reinhard Helm: Die Würzburger Universitätskirche 1583-1973. Zur Geschichte des Baues und seiner Ausstattung. Quellen und Beiträge zur Geschichte der Universität Würzburg Band 5, Verlag Degener & Co., Neustadt an der Aisch 1976
  • Saur, Allgemeines Künstlerlexikon, Band 9, Seite 439

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Reinhard Helm: Die Würzburger Universitätskirche 1583-1973. Zur Geschichte des Baues und seiner Ausstattung. Quellen und Beiträge zur Geschichte der Universität Würzburg Band 5, Verlag Degener & Co., Neustadt an der Aisch 1976, S. 18
  2. Jost Weyer: Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn und Graf Wolfgang II. von Hohenlohe. Ihre Korrespondenz und ihre Stellung zur Alchemie. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 13, 1995, S. 253–266; hier: S. 259 f.