Willi Geiger

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Willi Geiger (Gemälde von Albert Weisgerber, 1906)

Willi Geiger (* 27. August 1878 in Schönbrunn; † 11. Februar 1971 in München) war ein Maler, Graphiker und arbeitete 1907 in Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

1898–99 besuchte er die Münchner Kunstgewerbeschule, anschließend die Technische Hochschule, an der er sein Staatsexamen als Zeichenlehrer absolvierte. Willi Geiger studierte ab 1903 an der Münchner Akademie der bildenden Künste.

In den Sommermonaten des Jahres 1907 war Geiger Gast auf dem Gut zur Neuen Welt bei der Malerin Gertraud Rostosky und schuf in dieser Zeit auch Ölgemälde mit Würzburger Motiven.

Bis 1914 lebte Geiger in Berlin, kehrte dann nach München zurück und wurde dort Professor an der Kunstgewerbeschule. Er kopierte Gemälde der großen Spanier Goya, Velasquez und El Greco und wandte sich der Porträtmalerei zu.

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde Geiger aus dem Staatsdienst und seinem Lehramt an der Leipziger Hochschule, an der er seit 1928 lehrte, entlassen. Zurückgezogen lebte er in Feldwies am Chiemsee und nahm 1946 nahm die Lehrtätigkeit an der Hochschule der Bildenden Künste in München wieder auf.

Werke mit Motiven aus Würzburg[Bearbeiten]

„Würzburg - Blick auf die Festung”, 1907

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]