Würzburger Schlüssel

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Der Würzburger Schlüssel stellt die Übereinkunft der „Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie“ hinsichtlich der Klassifikation psychischer Störungen dar und führte zu einer Differenzierung der psychischen Krankheiten.

Geschichte[Bearbeiten]

Es war ein erster Versuch ein medizinisches Einteilungssystem für psychiatrische Diagnosen zu erstellen und Diagnosen in Klassifikationen einzuteilen. Das System wurde vom „Verein für Psychiatrie“ entwickelt und anlässlich der in Würzburg stattgefundenen Jahresversammlung des Deutschen Vereins für Psychiatrie am 24. Januar 1933 in Deutschland eingeführt. Die theoretische Prüfung fand von 1930 bis 1932 in psychiatrischen Kliniken statt. Die Weltwirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre verlangte ein ökonomisches Vorgehen der Psychiater, wozu die systematische Erfassung dienen sollte. 1967 wurde in Deutschland das ICD (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems) bzw. DNSM eingeführt, welches von der Weltgesundheitsorganisation der UNO, der WHO, (weiter-)entwickelt wird.

Quellen[Bearbeiten]

  • Ehlerding, Mark: Sind Klassifikationen sinnvoll? Zur Anwendbarkeit des Person-In-Environment System in der Klinischen Sozialarbeit. 2002; S.12

Weblinks[Bearbeiten]