Riesengebirgler Heimatstube

Aus WürzburgWiki
Zur Navigation springenZur Suche springen

Die Riesengebirgler Heimatstube oder auch Riesengebirgsstube ist ein kleines Heimatmuseum in Würzburg.

Intention

Es widmet sich der Geschichte der Stadt Trautenau in Tschechien (tschech. Trutnov) deren deutsche Einwohner 1945 vertrieben wurden. Die Stadt Würzburg hatte 1956 beschlossen eine Patenschaft für die ehem. Einwohner von Stadt und Kreis Trautenau zu übernehmen. Seit 1966 besteht mit Trutnov eine Städtepartnerschaft. Die Stube wird vom Riesengebirgler Heimatkreis Trautenau e.V. betreut.

Lage

Die Stube ist im dritten Stock des Barockhauses Neubaustraße 12 eingerichtet worden.

Beschreibung

Inmitten des Raumes steht in einem Schaukasten ein Relief von ganz Nordostböhmen, das Franz Müller in mehrjähriger Arbeit geschaffen hat. Auf diesem sind die Schneekoppe und die übrigen Berge des Gebirges zu sehen. Ein Ölgemälde von der Schneekoppe mit dem Riesengrund und vom Ziegenrücken lassen den alpinen Charakter des Gebirges erkennen. Zwei Gebirgsbauden und ein Vierkant-Bauernhof sind als Modell nachgebildet. Auch das Kirchlein von Switschin, das auf einem der letzten Ausläufer des Gebirges wurde nachgebildet. Rechts vom Eingang steht ein Teil einer Bauernstube.

Kontakt

Riesengebirgler Heimatkreis Trautenau e.V.
Neubaustraße 12
97070 Würzburg
Telefon: 0931- 12141

Öffnungszeiten

  • Dienstag und Donnerstag von 9.00 - 12.00 Uhr
  • sowie nach Vereinbarung

Siehe auch

Quellen und Literatur

  • Die Riesengebirgsstube. Herausgegeben als Festschrift anläßlich der 30jährigen Patenschaft Würzburg- Trautenau 1956-1986, Text von Dr. Linus Falge, Helmut Preußler Verlag, Nürnberg 1986, 48 S. Auszüge der Festschrift online

Kartenausschnitt

Die Karte wird geladen …