Reinhard von Neipperg

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Reinhard von Neipperg ( † 1496) war von 1483 bis zu seiner Abdankung am 30. Januar 1489 Deutschmeister des Deutschen Ordens.

Familiäre Herkunft[Bearbeiten]

Die Adelsfamilie von Neipperg gehörte der Kraichgauer Ritterschaft an.

Ordenslaufbahn[Bearbeiten]

Nach dem Eintritt in den Deutschen Orden wurde er 1470 Komtur von Blumenthal. 1483 wurde er Deutschmeister und Berater von Kaiser Friedrich III.. Anfang 1489 trat er von diesem Amt zurück, da er im Streit um die Aufnahme in den Schwäbischen Bund, die er ablehnte aber sein Kurfürst befürwortete, keine Einigung erzielen konnte. Sein Amtsnachfolger Andreas von Grumbach wirkte deshalb zunächst nur als Verweser, bis er selbst gewählt wurde. Einen Vorschlag zur Wahl als neuer Hochmeister lehnte er aus gesundheitlichen Gründen ab.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Gustav Kolb, Die Kraichgauer Ritterschaft unter der Regierung des Kurfürsten Philipp von der Pfalz, Bremen 2013

Weblinks[Bearbeiten]

  • Fuchs, Peter, "Neipperg, von" in: Neue Deutsche Biographie 19 (1999), S. 49 Online-Version