Maximilian von Ow

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Adam Maximilian Freiherr von Ow auf Hierlingen und Sternegg war von 1691 bis 1702 Komtur des Deutschen Ordens der Ballei Franken in Würzburg.

Familiäre Herkunft[Bearbeiten]

Ow ist der Name eines alten schwäbischen Adelsgeschlechts mit seinem Stammhaus Ouwe bei Obernau/Lkr. Tübingen, das der schwäbischen Reichsritterschaft angehört und 1095 erstmals erwähnt wird.

Komtur des Deutschordens[Bearbeiten]

Maximilian war zunächst ab 1664 bis 1667 Bau- und Küchenmeister in Mergentheim. Am 10. Dezember 1679 wurde er zum Koadjutor des Hochmeisters durch das Großkapitel gewählt. 1685 wurde er in Mergentheim als Komtur in sein Amt als Komtur auf Burg Horneck. Danach war er Komtur zu Heilbronn, wo er 1689 während der Evakuierung der Stadt Heilbronn durch die französischen Truppen gefangen genommen worden war. Freiherr von Ow war ferner 1688/1689 Mitglied einer päpstlichen und kaiserlichen Kommission zur Schlichtung der Auseinandersetzungen zwischen Fürstbischof Johann Gottfried von Guttenberg und dem Domkapitel zu Würzburg. 1691 wurde er Landkomtur der Ballei Franken. Die Würzburger Deutschordenskomturei, wie sie heute zu sehen ist, wurde 1694 unter Komtur Maximilian nach den Entwürfen von Antonio Petrini erbaut.

Heutige Zeugnisse[Bearbeiten]

Freiherr von Ow's Wappen ziert noch heute den Eingang auf der Westseite des Gebäudes über dem Stichbogen des Portals und wird von zwei Putten gehalten.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Landesarchiv Baden-Württemberg, Eintrag B 273 II Bü 84

Weblinks[Bearbeiten]