Johannes Hofmann (Orgelbauer)

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Johannes Hofmann (* 1660 in Lauda; † 1725) war Hof- und Domorgelbauer in Würzburg.

Leben und Wirken

Hofmanns Lehrmeister dürfte der Würzburger Orgelbauer Nikolaus Will gewesen sein. Später war er vermutlich bei Jost Schleich in Lohr am Main tätig.

Hof- und Domorgelbauer

Noch vor 1695 kam Hofmann wieder nach Würzburg, wo er 1697 das Bürgerrecht erhielt und fürstbischöflicher Hoforgelmacher wurde. 1707 wurde Hofmann zum Domorgelbauer ernannt. Bis 1711 lernte der Orgelbauer Johann Philipp Seuffert bei ihm.

Orgelbauten

Etwa 30 Orgeln von Hofmann lassen sich nachweisen, von denen aber nur wenige erhalten sind. Sein Wirkungskreis erstreckte sich bis nach Fulda, Pommersfelden, Großkomburg, Mainz und Boppard. Die Orgel der Abteikirche Neustadt am Main aus dem Jahr 1717 wurde 1805 an die Pfarrkirche St. Gangolf in Amorbach verkauft.

Siehe auch

Literatur

Orgelfahrt nach Amorbach auf www.trierer-orgelpunkt.de