Graf-zu-Bentheim-Schule

Die Graf-zu-Bentheim-Schule ist eine Schule im Blindeninstitut.
Geschichte
Die Schule (Haus 1) auf dem Areal der Blindeninstitutsstiftung wurde im September 1982 bezogen (Beginn des Schuljahres 1982/83). Die Gebäude 2 bis 11 wurden zu Beginn des Schuljahres 1983/84 in Betrieb genommen (Internats-, Tagesstätten- und Klassenräume für mehrfachbehinderte blinde und sehbehinderte Kinder; Internats- und Tagesstättenräume für sehbehinderte Kinder sowie im Haus 5 Therapieräume und Heimleitung). Die Einweihung erfolgte am 28. Juni 1984 durch den stellvertretenden Ministerpräsidenten Karl Hillermeier.
Tätigkeitsfeld
Die Graf-zu-Bentheim-Schule ist ein Förderzentrum mit Förderschwerpunkt Sehen. Blinde und sehbehinderte, oft mehrfachbehinderte oder taubblinde/hörsehbehinderte Kinder und Jugendliche werden hier mit ganz unterschiedlichen Förderangeboten unterrichtet. Die vorschulische und die schulische Eingliederung richtet sich dabei nach den individuellen Schwierigkeiten und Behinderungen, sowie auch nach den individuellen Fähigkeiten und Stärken des einzelnen Kindes bzw. Jugendlichen. Ziel ist die Unterstützung zur möglichst selbständigen Teilhabe an der Gesellschaft.
Namensgeber
Benannt nach Moritz Graf zu Bentheim-Tecklenburg, durch dessen Bemühungen die Kreisblindenanstalt im Jahre 1853 entstanden sind. [1]
Ausstattung
U.a. existiert im Untergeschoss ein Hallenbad in dem Schulkomplex.
Siehe auch
Weblink
Einzelnachweise
- ↑ Adreßbuch für Würzburg und Umgebung 1980, Verlag Universitätsdruckerei H. Stürtz AG, Würzburg 1979, S. II - 39
