Giulio Francesco Breno

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Giulio Francesco Breno (* 24. September 1667 in Salorino/Kanton Tessin; † 22. Mai 1694 in Würzburg) war ein südschweizer Stuckateur.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Er heiratet am 8. Februar 1694 die Würzburger Gastwirtswitwe Maria Sabina Krämer, stirbt aber ein viertel Jahr später.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Giulio Francesco Brenni wird 1693 erstmals im Zusammenhang mit den Stuckaturen in den neuen Bauten der Zisterze Ebrach erwähnt. Um 1690 verlagerte er, gemeinsam mit seinen Neffen, den Arbeitsschwerpunkt nach Franken. Würzburg wurde familiäres Operationszentrum und Ebrach die Hauptwirkungsstätte für die wenigen Jahre bis zu seinem frühen Tod. Die Witwe teilte dem Abt den Tod ihres Mannes mit, bat um Zahlung allfälliger Guthaben und an Übergabe der Restarbeiten an den Vetter. Giovanni Battisto II. Breno führte die Arbeiten in Ebrach in den nachfolgenden Jahren aus.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Jürgen Pursche (Hrsg.): Stuck des 17. und 18. Jahrhunderts, Geschichte–Technik–Erhaltung. in: Internationale Fachtagung des Deutschen Nationalkomitees von ICOMOS in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen Würzburg, 4.– 6. Dezember 2008
  • Werner Heunoske: Hauptwerke der Tessiner Stuckatoren Brenni in den Hochstiften Würzburg und Bamberg. Icomoshefte, Band 50, Heidelberg 2010, S. 5 ff.

Weblinks[Bearbeiten]